DRK Ortsverein Schwelm e.V.

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 Aktuell

 

Hier finden Sie Informationen, Berichte, Presseartikel ...


 

Der DRK -Tigerenten -Kindergarten –Linderhausen feiert am

Samstag, den 29.05.2010 14:00Uhr-17:00Uhr

sein diesjähriges Frühlingsfest

die letzten Wochen haben sich unsere Kinder ausführlich mit dem Thema Zahlen, Formen, Farben…usw. beschäftigt. Die Kinder haben über mehrere Wochen das „Zahlen- und Entenland“  besucht und haben erste mathematische Erfahrungen sammeln können. Aus diesem Grund, haben wir unser diesjähriges Frühlingsfest unter das Motto „WILLKOMMEN IM ENTEN-UND ZAHLENLAND“ gesetzt.

Für Ihr/Euer leibliches Wohl wird gesorgt und für die Kinder sind spannende Spielstationen zu lösen.

 

Wir freuen uns schon auf Ihr/Euer Kommen.

Ihr/Euer Kiga Team Linderhausen

 

 


 

WR Schwelm, 02.04.2010, Helmut Gräbe

DRK-Ortsverein bringt Projekt auf den Weg : Senioren erstellen Buch „Erinnern”

 

Schwelm. Das klingt spannend, weil viel Kreativität gefragt ist: „Erinnern” ist ein neues Projekt für Senioren betitelt, das vom Deutschen Roten Kreuz mit der Kunsttherapeutin Carmen Simon auf den Weg gebracht wird.

Ein Ziel des Kurses, der am 4. Mai startet und ein halbes Jahr dauern wird, ist das Erstellen eines ganz persönlichen Biographiebuches.

„Wir möchten in Zukunft wieder mehr für ältere Menschen tun, als uns das in jüngerer Vergangenheit gelungen ist”, sagt Andreas Töpke, Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins Schwelm.

Mit Carmen Simon, die seit 2001 für das hiesige Rotkreuz im sozialen Bereich wirkt, hat man wohl die richtige Frau zur Umsetzung der „Erinnerungen” gefunden, denn ihr ist die Vorfreude auf den Start schon jetzt anzumerken: „Wichtig wird erst einmal sein, dass sich die Leute bei uns wohlfühlen, wenn man zum Beispiel in gemütlicher Runde über den jeweiligen Lebenslauf spricht.”

Im Leben eines Menschen sammeln sich zahlreiche Erinnerungen an, das mögen schöne Ereignisse sein oder auch unangenehme Erlebnisse, die nach vielen Jahren vielleicht auch ihren Sinn bekommen haben, sagt die Diplom-Sozialpädagogin.

Man könne seine eigene facettenreiche Biographie auch als individuelles Kunstwerk betrachten.

Dann fragt Carmen Simon: „Wird dieses Kunstwerk von der Familie und Außenstehenden noch wahrgenommen, erkannt, was ein Leben lang geleistet wurde?”

Mit Fotografien, Malerei oder Texten

Diesen Fragen können die älteren Menschen im neuen Arbeitskreis nachgehen und unter Anleitung versuchen, etwas Entsprechendes visuell in einem selbst gestalteten Buch darzustellen. Das können u.a. Fotografien, Malerei, literarische oder selbst verfasste Texte sein.

Zur Kunsttherapeutin weitergebildet hat sich die 37-jährige Sozialpädagogin aus Ennepetal an der Fachhochschule Aachen: „Ich weiß natürlich, dass es in den Persönlichkeiten jeweils eine sehr große Bandbreite geben wird. Aber das macht mich ja auch so neugierig auf das Projekt.”

Sie könne sich vorstellen, so Carmen Simon, den Menschen bei der Spurensuche zu helfen, etwa bei Fragestellungen wie „Ich habe ein Lied im Kopf, ich fand einen Film so ergreifend, aber konkret kann ich mich nicht erinnern. Früher war ich häufig in der schönen Gegend, aber mir fällt der Ort nicht mehr ein.”

„Warum sollten wir nicht recherchieren oder bei Gelegenheit einen Ausflug unternehmen?”, blickt die Projektleiterin voraus.

Und sie schließt nicht aus, dass je nach Entwicklung der Gruppe die Öffentlichkeit zu einer Kunstausstellung, vielleicht auch mit großflächigeren Bildern, ins DRK-Haus an der Hauptstraße 109 eingeladen wird.

Bei aller Vorfreude auf die Kreativität jedes älteren Menschen ein wichtiger Hinweis im Vorfeld: Künstlerische Vorkenntnisse sind für die Teilnahme am Projekt „Erinnerungen” nicht erforderlich.

 

 


25.03.2010 INFO

Kursangebot für Senioren ab Anfang Mai

Vorherige Anmeldung ist erforderlich !  (Kurs findet erst ab 8 Teilnehmer statt)

Kursleitung :     Carmen Simon    Dip. Sozialpädagogin / Kunsttherapeutin

Start ab 04.05.2010  immer dienstags von 10.00 bis 12.00 Uhr (Gesamtdauer 5 Monate)


25.03.2010   INFO

Jahreshauptversammlung DRK-Ortsverein Schwelm 2010

Am 07.05.2010 um 19.00 Uhr findet im Saal der Stadtsparkasse Schwelm die diesjährige Jahreshauptversammlung des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Schwelm e.V. statt. Alle Mitglieder sind recht herzlich eingeladen. Die Tagesordnung wird in der lokalen Presse veröffentlicht.

 


25.03.2010 INFO

Schwelm      RUHR2010  

Local Hero Woche in Schwelm 21. – 27.3.2010

 Am 27.03.2010 endet die Local Hero Woche in Schwelm mit einem Stadtfest von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der Innenstadt. Auf dem Schwelmer Neumarkt findet an diesem Tag ab 15.00 Uhr ein Kinderfest statt. Hier präsentiert sich unter anderem das Schwelmer Jungendrotkreuz mit einer Rollenrutsche und bietet Kinderschminken an. Zusätzlich wird frisches Popkorn zubereitet und zum Verkauf angeboten. Der Erlös vom Popkornverkauf fließt komplett in die Jugendkasse.


 

 

 

 

Schwelm, 08.02.2010, Bernhard Richter ,WR

Aktionen des DRK Schwelm : Schwelmer spendeten 5300 Euro für Haiti

    Schwelm. Die Naturkatastrophe in Haiti rührt die Menschen. Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat mittlerweile eingesetzt. Auch der DRK-Ortsverein Schwelm wollte etwas für die Betroffenen tun und hat drei 3 Aktionen durchgeführt, mit denen Spenden für die Erdbebenopfer gesammelt wurden.

Bei einer Haus- und Straßensammlung im Stadtgebiet Schwelm sammelten 15 DRK-Helfer insgesamt 1.362 Euro. In den DRK-Kindertageseinrichtungen „Tigerente” und „Kleiner Häwelmann” ging ebenfalls die Spendendose rund - insgesamt 485 Euro gaben die Eltern. Und bei der 3. Aktion, der Benefiz-Veranstaltung für die Erdbebenopfer in Haiti im Restaurant „L.A. Diner“ in Schwelm spendeten die Gäste 3.450 Euro. Die Veranstaltung wurde von der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung (GSWS), Sarah Burkhardt und Lars Kotenbeutel (L.A. Diner) und Bodo Hölscher ins Leben gerufen. Das DRK trat bei dieser Veranstaltung als Schirmherr auf. Insgesamt kamen durch diese Veranstaltungen 5.297 Euro zusammen.

Der DRK-Ortsverein Schwelm dankt allen Spendern. Weitere Spenden für die Erdbebenopfer können auf das Konto der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, BLZ 454 515 55, Konto-Nummer 77776 unter dem Stichwort: „Haiti-Erdbebenhilfe” eingezahlt werden. Über die Internetseite www.drk-schwelm.de ist auch eine Onlinespende möglich.


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05.02.2010     Information DRK - Schwelm  
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Spendensammlung für Erdbenopfer in Haiti

Der DRK-Ortsverein Schwelm führte mit 3 Aktionen eine Spendensammlung für die Erdbebenopfer in Haiti durch.

1.Aktion

Bei einer Haus und Straßensammlung im Stadtgebiet Schwelm am vergangenen Samstag sammelten 15 DRK-Helfer insgesamt

  1.362,84  Euro.

 

2.Aktion

Bei einer Sammlung in unseren DRK-Kindertageseinrichtungen „Tigerente“ und „Kleiner Häwelmann“ wurden insgesamt   485,00  Euro von den Eltern gespendet.

 

3. Aktion

Bei der Benefiz-Veranstaltung die zu Gunsten der Erdbebenopfer in Haiti  am 03.02.2010 im „LA Diner“ in Schwelm statt fand, wurden durch die Gäste  3.450,00  € gespendet. Die Veranstaltung wurde von der GSWS und Herrn Hölscher ins Leben gerufen. Das DRK trat bei dieser Veranstaltung als Schirmherr auf.

 

Insgesamt kamen so  5.297,84   € zusammen. Das DRK Schwelm möchte sich bei allen Spendern recht herzlich bedanken.

Weitere Spenden können auf das Konto

 

Städtische Sparkasse Schwelm

BLZ  454 51555

Konto 77776

Stichwort: „Haiti-Erdbebenhilfe“

eingezahlt werden.


Schwelm, 19.01.2010, WR

Das Ehrenamt bildet das Rückgrad des Blutspendedienstes : "Man muss viel Liebe mitbringen"

„Früher mussten wir das Blut noch selbst schütteln, damit es nicht gerinnt”, erzählt Gertraud Weiß. Seit 40 Jahren ist sie ehrenamtlich für den Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Schwelm tätig. „Heutzutage geschieht das alles maschinell.”

Die rüstige 77-jährige, gelernte Arzthelferin arbeitet mit viel Idealismus in ihrem Ehrenamt: „Man muss viel Liebe mitbringen.” Ihre Aufgabe ist es, den Spendern Mut zu machen und aufzupassen, dass niemand kollabiert. Und schon weist sie einen älteren Herren zurecht: „Füße nicht überkreuzen! Das ist schlecht für den Kreislauf.”
Im Anschluss an die Spende im Gebäude der Sparkasse können sich die Leute in der mobilen Cafeteria stärken. Dort sorgen Else Müller, Edith Ische, Ursula Weustermann und Jutta Stiens für das leibliche Wohlergehen der Spender. Else Müller ist bereits seit 15 Jahren für das DRK ehrenamtlich tätig, Jutta Stiens seit zehn Jahren und Ursula Weustermann seit 4 Jahren. Ihnen allen liegt ehrenamtliches Engagement am Herzen. „Schade, dass sich immer weniger junge Leute engagieren.”
Edith Ische ist das „Kücken” in der Gruppe. Die 79-jährige Seniorin ist bei diesem Spendentermin zum ersten Mal als ehrenamtliche Kraft dabei, kam über eine Gymnastikschwester zu diesem „Job” und wird auch dabei bleiben: „Es macht sehr viel Spaß und es hat einen Nutzen.”
´Auch an der Anmeldung sitzen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen: Helma Hellbeck und Rosemarie Crie´e sind schon über 15 Jahre im Einsatz. Dort nehmen sie die Spender in Empfang und erfassen die Daten. „Heute war bereits jemand zum 117. Mal zum Blutspenden.” Wie die Jungfrau zum Kinde kamen damals beide Damen zu ihrer Tätigkeit, wurden sie doch von Bekannten gefragt. Im Laufe der Jahre hat sich die Arbeit am Empfang stark verändert. „Früher mussten wir alles per Hand aufschreiben und fotokopieren. Vor acht Jahren haben wir dann einen Computer bekommen.” Dies war mit einigem Aufwand verbunden, da Rosemarie Crie´e und Helma Hellbeck einen speziellen Kurs besuchen mussten. Mit Sorge betrachten die Beiden die sinkenden Spenderzahlen gerade bei jüngeren Leuten. „Viele ältere Menschen kommen regelmäßig, bei den jüngeren nimmt es ab.”
Diejenigen, die sich auch beim DRK und beim Schwelmer Blutspendedienst engagieren möchten, können sich beim DRK Schwelm informieren:               02336-929690         02336-929690.

 


Schwelm, 11.01.2010, Tim Rahmann, WR

Harter Winter : Pullover gehen den Kleiderkammern aus

Mütze, Schal und Handschuhe, eine dicke Winterjacke und Schneestiefel – all dies gehört in diesen eiskalten Wintertagen fast schon zum Standardrepertoire. Doch: Nicht alle besitzen wetterfeste Anziehsachen. Die Kleiderkammern im Südkreis haben großen Zulauf. Erste Teile sind bereits Mangelware.
„Vor allem dicke Pullover und warme Schuhe gehen uns aus”, berichtet Doris Weyersberg. Seit 20 Jahren arbeitet die Seniorin ehrenamtlich für die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schwelm. Sie weiß: „Im Winter kommen deutlich mehr Menschen zu uns als im Sommer. In diesem besonders kalten Winter ist die Nachfrage natürlich besonders groß”, so Weyersberg.
Vor allem Familien suchen die DRK-Einrichtung auf. „In der letzten Woche kam eine Mutter mit fünf Kindern zu uns. Wir versuchen natürlich immer zu helfen, aber wir können nicht alle Winter-Kleidungsstücke an eine Familie herausgeben”, so Weyersberg. Also war das diplomatische Geschick der Schwelmerin gefragt. Sie redete und erklärte – und gab anschließend drei Paar Handschuhe und vier Mützen heraus. „Wer zu Hause noch ordentlich Wintersachen übrig hat, kann die Kleidung gerne bei uns abgeben. Wir sind sehr dankbar über jede Spende”, wirbt Weyersberg um Unterstützung.
In Ennepetal sammelt der Kinderschutzbund Kleidungsspenden – und bietet diese für sozial schwächere Mitbürger in zwei Läden an, im „Bärti” für Kinder und in der „Bärta” für Erwachsene. „Unser Bestand ist in den letzten Tagen kräftig geschrumpft, die Nachfrage ist riesig”, sagt Margarete Leniger vom Kinderschutzbund. Vor allem dicke Winterjacken gebe es kaum noch in den Läden.
Während man vor einem Jahr noch zu viele Kleidung hatte und Spenden kurzzeitig nicht mehr angenommen hatte, ist die Situation in diesem Jahr eine andere. „Wir nehmen sehr gerne Winterkleidung an, egal ob Mützen, Schals oder Jacken. Aber bitte nur in einem ordentlichen Zustand”, so Leniger. Schließlich sollen die Kleidungsstücke für die neuen Besitzer gleich zwei Dinge erfüllen: Sie sollen wärmen – und die Träger sollen sich in ihnen wohlfühlen.
Kleiderkammern im Südkreis
Die Kleiderkammer des DRK ist montags, mittwochs und freitags jeweils zwischen 8.30 und 11 Uhr geöffnet. Am Dienstagnachmittag können Interessierte von 15 bis 18 Uhr in der Einrichtung an Moltkestraße 24 Kleidung bekommen. Donnerstags ist die Kleiderkammer geschlossen.
Der Bärti-Laden des Kinderschutzbundes-Ennepetal in der Voerder Straße 55 öffnet montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr seine Türen. Dienstags und donnerstags kann der Laden auch nachmittags besucht werden, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr.
Bärta, der Laden für Erwachsenenkleidung in der Loherstraße 3, ist am Montag und Freitag von 10 bis 12 Uhr geöffnet, am Mittwoch von 15 bis 18 Uhr.
In Gevelsberg können Bedürftige die DRK-Kleiderkammer in der Hagener Straße 237 aufsuchen.


Schwelm, 18.02.2009, WR

Gute Kleidung von "Tantchen" Weyersberg

Schwelm. (ds) Seit 20 Jahren versorgt die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes Schwelm sozial schlechter gestellte Menschen mit Kleidung und vielen anderen nützlichen Dingen. Ebenso lange dabei ist Doris Weyersberg - und das ehrenamtlich.

DRK-Ortsvorsitzender Markus Schoebel (links) und Geschäftsführer Andreas Töpke      bedankten sich bei Doris Weyersberg und Petra Bechstedt (rechts) für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Kleiderkammer.Foto:Daniela Schüssler Foto: Daniela Schüssler

 

Seit den ersten Tagen begleitet die rüstige 70-Jährige die Arbeit der Kleiderkammer und unterstützt diese maßgeblich. Jeden Tag geht sie seitdem in die Kleiderkammer, nimmt Spenden an, sucht gemeinsam mit den Kunden die passende Kleidung, hält alles sauber und füllt die Regale auf. Eigentlich ist Doris Weyersberg gelernte Krankenschwester und hat lange in ihrem Beruf gearbeitet. "Natürlich hätte ich auch mehr Nachtwachen auf der Station machen können, anstatt hier zu arbeiten. Aber ich weiß nicht, ob mich das so glücklich gemacht hätte", sagt die Seniorin zufrieden.

Doris Weyersberg ist für die Besucher der Kleiderkammer nicht einfach nur eine Aushilfe. Viele kennen sie bereits in der zweiten Generation, kommen jetzt mit ihren eigenen Kindern in die Kleiderkammer: "Es gibt nicht wenige, die Tantchen oder Oma zu mir sagen. Man bekommt von den Leuten einfach so viel zurück." Ihre ehrenamtliche Tätigkeit erledigt Doris Weyersberg mit vollem Einsatz. Dazu gehört es auch, ein wenig Seelentrost zu spenden. "Vielen ist es sehr peinlich, wenn sie zu uns kommen müssen. Man muss dann versuchen, ihnen ihre Angst und Scham zu nehmen", erzählt Weyersberg.

Wichtiger Hinweis für alle, die die Kleiderkammer besuchen wollen oder müssen: Niemand muss hier etwas vorzeigen, um zu beweisen, dass er oder sie Anspruch auf Ware hat. "Wer zu uns kommt, der braucht uns auch dringend. Ich schreibe mir lediglich den Namen und die mitgenommenen Waren auf", berichtet Doris Weyersberg.

Die Schwelmer zeigen sich gegenüber der Kleiderkammen sehr spendierfreudig. So sind die Regale in der Kleiderkammer gut gefüllt mit Pullovern, Hosen, Jacken, Schuhen, Haushaltsartikeln, kleinen Elektrogeräten, Spielwaren, Büchern und vielem mehr, was dem einen oder anderen vielleicht fehlt. "Allerdings könnten wir etwas mehr Herren- und Kinderkleidung gebrauchen", regt Doris Weyersberg an. Wer etwas in der Kleiderkammer abgeben möchte, der kann das während der Öffnungszeiten der Kleiderkammer wochentags (außer Donnerstag) zwischen 8.30 und 11 Uhr am Parkplatz Schillerstraße tun. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Sachen sauber sind.


Schwelm, 11.12.2009, Bernhard Richter, WR

Jubilarehrung beim DRK : Präsentkorb für Werner Bogus für 175. Blutspende

Der Ortsverein Schwelm des Deutschen Roten Kreuzes kann sich auf seine treuen Blutspender verlassen. DePräsentkorb für Werner Bogus für 175. Blutspende shalb gehört es zur lieb gewonnenen Gewohnheit, einmal in geselliger Runde Dankeschön zu sagen.
Am Donnerstag war es wieder einmal soweit. 17 Blutspenderinnen und Blutspendern konnte die stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor gemeinsam mit der Beauftragen des Blutspendedienstes in Schwelm, Monika Beck, als Mehrfachspender auszeichnen.
Geehrt wurden: Beatrix Meermagen-Simmich, Ursel Schäfers, Ilona Brinkmann, Rainer Bertram, Jürgen Ranft, Paul Westhoff, Michael Schroers, Stefan Guschker (Ehrung für ihre 50. Blutspende), Karin Stürmer, Inge Fröhlich, Waltraud Buschhaus, Andreas Löber (alle 75), Erdmute Weinhold (100), Günter Kämper, Rainer Werner und Detlef Schuh (alle 125).
Ein Novum im DRK-Ortsverband stellte dabei Werner Bogus auf, der für seine 175. Blutspende geehrt wurde. Für ihn gab es als Überraschung einen großen Präsentkorb.
Die nächsten Blutspendetermine in Schwelm sind am Freitag, 15. Januar, in der Gustav-Heinemann-Schule, und am Montag, 18. Januar, in der Stadtsparkasse Schwelm am Bürgerplatz.


Schwelm, 06.11.2009, Bernhard Richter, WR

DRK hat neue Jugendgruppe : Für Menschen da sein und Spaß haben

Für Menschen da sein und Spaß haben „In erster Linie wollen wir den Menschen helfen und für sie da sein, wenn sie uns brauchen”, stellte sich Ann-Kathrin Grüner ihrer neuen Mannschaft vor. Doch eines sei beim DRK ebenfalls wichtig: „Wir wollen auch Spaß haben.” Ann-Kathrin Grüner ist die Leiterin der neuen Jugendrotkreuz-Gruppe.

Freunde finden

„Gemeinsam wollen wir neue Freunde finden und etwas Gutes tun”, erklärt die 18-jährige Jugendleiterin das Ziel. Im Vordergrund stehe natürlich das Erlernen der Ersten Hilfe, das sei jedoch nur ein „geringer Teil dessen, was uns wirklich ausmacht.”

Zwölf Jungen und Mädchen kamen zum Gründungstreffen in den Vereinsräumen des DRK im Ortsverein Schwelm. Während einer Präsentation stellte sich das Leiterteam mit Ann-Kathrin Grüner und ihrem Kollegen Rene´ Friedrich vor und präsentierte den Kindern und Jugendlichen die Aufgaben und Bereiche, in denen ein ehrenamtlicher Helfer einer Jugendgruppe tätig ist. „Henry Dunant, der das Rote Kreuz gegründet hat, hat sieben Leitsätze aufgelistet: Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.” Es gehe hauptsächlich um das soziale Engagement und das „Miteinander”, das die Kinder in der Gruppe erfahren.

Soziales Engagement

„Dass unsere neuen Mitglieder schon in jungen Jahren solche Leitsätze erlernen, hilft ihnen nicht nur dabei, ein gutes Beispiel für ihre Mitmenschen zu sein, sondern sich auch im späteren Leben zurecht zu finden”, so Rene´ Friedrich. Und in einem waren sich alle Kinder einig, die in das Rote Kreuz eingetreten sind: „Wir wollen nicht nur helfen, wir wollen Spaß haben.

„Die neue Jugendrotkreuzgruppe trifft sich in Zukunft jeden zweiten Freitag. Nächster Termin ist am kommenden Freitag, 13. November, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Interessierte Kinder und Jugendliche jeden Alters sind dazu herzlich eingeladen.


18.09.2009 DRK Landesverband

Malwettbewerb der Kitas im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe: „Es begann in Solferino –

Das Rote Kreuz hilft“

Vier Kinder aus drei DRK-Kitas in Espelkamp, Extertal und Schwelm ausgezeichnet

 

Münster, den 18.09.2009

34/2009

 

Zum Abschluss des Malwettbewerbs der Kindertageseinrichtungen im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe haben DRK-Landesverbandspräsident Dr. Jörg Twenhöven und DRK-Landesverbandsvorstand Ludger Jutkeit die „Siegerkinder“ mit ihren Familienangehörigen und Vertretern ihrer drei Kitas zur Preisverleihung am Freitag, 18.09.2009, im Elefantenhaus des Allwetterzoos in Münster begrüßt. „Alle beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eingereichten Bilder haben die gute Vorbereitung der Kinder durch die pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen dokumentiert. Alle Kinder haben in einer sehr berührenden Weise dargestellt, was das Rote Kreuz ausmacht: die Hilfe für den Nächsten“, so Dr. Twenhöven.

Siegerin ist Fiona Ratz aus dem DRK-Familienzentrum „Märchenburg“ in Espelkamp (Träger: DRK-Kreisverband Altkreis Lübbecke). Auf den zweiten Platz kam Kim Ridder; sie besucht das DRK-Familienzentrum Extertal (Träger: DRK-Kreisverband Lippe). Den dritten Platz erreicht hat Lorenzo Salvatore aus dem DRK-Tigerenten Kindergarten in Schwelm (Träger: DRK-Ortsverein Schwelm). Einen Sonderpreis erhielt Sarah Behrends aus dem DRK-Familienzentrum Extertal (Träger: DRK-Kreisverband Lippe). Als Preise überreichte Präsident Dr. Twenhöven den Kindern Spielzeug zur Förderung der kognitiven Entwicklung bzw. der Feinmotorik, das nach den vorher erfragten Interessen der Kinder ausgesucht worden war. Die erste Siegerin Fiona gewann einen Lerncomputer, die zweite Siegerin Kim einen Reiterhof zum Zusammenbauen, der dritte Sieger Lorenzo freute sich über Bausätze zum Thema „Bergbau“ und Sarah (Sonderpreis) kann sich nun einen eigenen kleinen Zirkus basteln.

Zur Verwendung in ihren Einrichtungen erhielten das DRK-Familienzentrum „Märchenburg“ (1. Platz) 500 Euro, das DRK-Familienzentrum Extertal (2. Platz u. Sonderpreis) 400 Euro und der DRK-Tigerenten Kindergarten in Schwelm (3. Platz) 300 Euro. Die Preise für die Kinder und die DRK-Kindertageseinrichtungen wurden gestiftet vom DRK-Blutspendedienst West.

Nach der Siegerehrung konnten die Kinder, ihre Angehörigen und die Kita-Vertreter einen Zoobesuch genießen, zu dem der Direktor des Allwetterzoos, Jörg Adler, eingeladen hatte.

Vor dem Hintergrund des 150-jährigen Jubiläums der Schlacht von Solferino (24. Juni 1859), die als Geburtsstunde der Rotkreuz-Idee gilt, hatte der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe im Frühjahr einen Malwettbewerb zum Thema „Es begann in Solferino – Das Rote Kreuz hilft“ initiiert. Teilgenommen haben rund 900 Kinder aus 47 DRK-Kindertageseinrichtungen in Westfalen-Lippe. Die Kinder haben sich mit Aufgaben des Roten Kreuzes beschäftigt; hierbei standen u.a. Begriffe wie „Menschlichkeit“, „Gesundheit“ und „friedliches Zusammenleben aller Menschen“ im Vordergrund. Jede Kita hat ihre vor Ort ermittelten ersten drei „Siegerbilder“ zum DRK-Landesverband nach Münster geschickt; die Jury des Landesverbandes (Landesrotkreuzleiterin Gabriele Sell-Gricksch, Landesverbandsvorstand Ludger Jutkeit, Kreisgeschäftsführerin Magdalene Sonnenschein vom DRK-Kreisverband Wanne-Eickel und Hajo Mußenbrock, Referent im Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe) hat dann aus 141 Bildern die Plätze 1 bis 3 sowie einen Sonderpreis ermittelt.

Foto (v.li.): Lorenzo (3. Platz), Kim (2. Platz), Sarah (Sonderpreis) und Fiona (1. Platz) mit (v.li.) Ludger Jutkeit (Vorstand des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe), Dr. Jörg Twenhöven (Präsident des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) und Zoodirektor Jörg Adler im Elefantenhaus des Allwetterzoos in Münster


Schwelm, 24.08.2009, Bernhard Richter, WR

Tag der offenen Tür beim DRK : Rettungskräften rann der Schweiß

Die Anstrengung ist dem Feuerwehrmann anzusehen. Er versucht mit schwerem Gerät das Dach des verunglückten Pkw zu öffnen. Schweiß rinnt ihm über das Gesicht. Während er so schnell wie möglich arbeitet, beruhigt einer seiner Kollegen den auf dem Sitz eingeklemmten Fahrer.

Zum Glück war das hektische Treiben rund um den Unfallwagen bei weitem nicht so schlimm, wie es den Anschein hatte. Es handelte sich lediglich um eine realistisch nachgestellte Einsatzübung, die Rettungsdienstkräfte beim Tag der offenen Tür des DRK Schwelm vorführten.

Abseits der fingierten Unglücksstelle war das Treiben rund um das DRK-Gelände und dem angrenzenden Wilhelmspark wesentlich ruhiger und entspannter. „Wir haben versucht, den Spagat zwischen Familien- und Informationsveranstaltung zu machen”, sagt Markus Schoebel, DRK-Vorsitzender. Das ist den Veranstaltern durchaus gelungen. Während die kleinen Gäste sich bei verschiedensten Attraktionen wie dem Ponyreiten, der Rollenrutsche oder der aufgestellten Hüpfburg austoben konnten und mit leuchtenden Augen die ausgestellten Rettungswagen betrachteten, informierten sich ihre Eltern über das Blutspenden, ließen ihren Blutdruck bei dem Stand der AOK messen oder probierten die für das leibliche Wohl bereitstehenden Kleinigkeiten.

Auch die beiden Kindertageseinrichtungen der DRK „Kleiner Häwelmann” und „Tigerente” aus Linderhausen stellten sich den Gästen vor. Besonders freute es Markus Schoebel, dass das DRK ab dem kommenden Herbst wieder in der Jugendarbeit aktiv ist.„Wir haben mit Ann-Kathrin Grüner und Stefanie Gräbe endlich wieder Betreuer für das Jugendrotkreuz gefunden”, berichtet er. Bereits am Tag der offenen Tür haben sich gut zehn junge Menschen gemeldet, die Interesse an einer Mitgliedschaft haben. Das letzte Mal gab es in Schwelm vor etwa fünf Jahren eine Jugendrotkreuzgruppe.

Die Gewinnlosnummern der nicht abgeholten Preise der Tombola:0010, 0055, 0055, 0059, 0069, 0157, 0163, 0168, 0183, 0185, 0227, 0236, 0251, 0257, 0271, 0283, 0285, 0294, 0308, 0314, 0317, 0323, 0354, 0368, 0376, 0401, 0410, 0428, 0507, 0518, 0528, 0529, 0531, 0548, 0617, 0622, 0626, 0628, 0629, 0683, 0705, 0711, 0753, 0763, 0815, 0818, 0877, 0908, 1009, 1053, 1054, 1097, 1174, 1228, 1230, 1244, 1291, 1292, 1295, 1309, 1310, 1312, 1321, 1355, 1375, 1381, 1390, 1407, 1417, 1435, 1453, 1528, 1535, 1543, 1567, 1596, 1711, 1726, 1728, 1740, 1833, 1853, 1854, 1866, 1962, 1967, 1971, 1975 (ohne Gewähr).

Die Preise können am Donnerstag, 27. August, von 8 bis 20 Uhr in der DRK-Geschäftsstelle, Hauptstraße 109, abgeholt werden oder nach Absprache unter               02336/929690         02336/929690.


Schwelm, 17.05.2009, Daniela Schüssle, WR

 DRK-Kindergarten hatte zum Frühlingsfest "Mut haben" eingeladen : Abenteuer im "Wilden Kino" bestanden

 

 

Schwelm. Mut ist in der heutigen Zeit eine sehr seltene Tugend geworden. Umso wichtiger, dass man den kleinsten Mitbürgern das Thema „Mut haben” wieder näher bringt und sie ermutigt, mutig zu sein. So geschehen im DRK-Tigerentenkindergarten Linderhausen, der das jetzt mit einem Frühlingsfest verband

Das Motto des Festes lautete passend „Ich bin mutig”. Und ihren Mut konnten die Mädchen und Jungen mit einem Stationenlauf beweisen, der schon etwas Mumm von den kleinen Teilnehmern erforderte. Doch den hatten die Kinder durchaus, und das lag vor allem an der guten Vorbereitung. Mehrere Wochen hatten sich die Kleinen und ihre Betreuerinnen mit dem Thema Mut beschäftigt und dabei einiges gelernt. So absolvierten die Vorschulkinder das Kinderschutzbund-Programm „Mut tut gut”, finanziert durch eine Elternspende. Hier lernten die Kinder, stark für die Schulzeit zu sein, Gefühle zu erkennen und zu deuten. „Sie wurden ganz toll für Konflikte und Gefühle sensibilisiert und gehen nun ganz anders damit um”, sagt Einrichtungsleiterin Nadine Berg nicht ohne Stolz.

Mut ist, wenn man

„Nein”-Sagen kann

Auch die jüngeren Kinder setzten sich altersgerecht mit dem Thema auseinander und standen den Schulkindern dabei in nichts nach. „Es ist einfach wichtig, mit den Kindern zu reden. Und unsere Kleinen gehen sehr gestärkt aus den Wochen heraus”, meint Nadine Berg. Eine Vorstellung vom Begriff Mut haben die Kindergartenkinder nun auf jeden Fall. Das beweist Maurice, sechs Jahre alt. „Mutig ist zum Beispiel, wenn man „Nein” sagt oder sich was traut, wovor man eigentlich Angst hat”, ist sich der junge Mann sicher.

Der Stationenlauf war für die Kinder nach einer solchen Vorbereitung natürlich kein Problem. Selbstbewusst meisterten sie die „Gefährliche Schlucht”(eine Elternspende der Familien Möllney und Hense), das „Wilde Kino”, den Hoch- und Weitsprung, eine Vertrauensübung mit ekligen Gummi-Krabbeltieren und das Fühlen mit verbundenen Augen.

Wer dennoch eine weitere Stärkung nötig hatte, der konnte diese in Form von Würstchen und Waffeln bekommen. ds


 

Schwelm, 02.03.2009, WP

Besondere Notfalleinsätze für DRK

Schwelm/Frankfurt. ...

 

  Vom Flieger direkt in den Rettungswagen: Eine DRK-Rettungshelferin versorgt das 18 Monate alte Kind aus Afghanistan, das die Schwelmer in ein Krankenhaus nach Schleswig brachten. Fotos: privat Foto: privat

... Besonderer Notfalleinsatz für den Rettungsdienst des DRK Schwelm: Das DRK unterstützte mit einem Rettungswagen plus Besatzung den Mühlheimer Verein "Kinder brauchen uns", der am Frankfurter Rhein-Main-Flughafen ein 18 Monate altes Kind aus Afghanistan aufnahm und in eine 700 km entfernte Klinik in Schleswig gebracht wurde.

In Afghanistan hatte das Kind Verbrennungen dritten Grades an beiden Beinen und unterhalb des Bauchnabels bei einer Gasexplosion erlitten. Die Wunden konnten bisher nur notdürftig versorgt werden. Ohne spezielle medizinische Hilfe wäre das Kind verstorben. Schon Ende Januar war das DRK Schwelm zusammen mit Kameraden aus Sprockhövel, Hagen und Plettenberg am Hamburger Flughafen, um 35 Kinder, die aus Afghanistan ausgeflogen wurden, nach Nordrhein-Westfalen zu bringen. Das nun in Frankfurt abgeholte Kind war ein akuter Notfall. Es war am 30. Januar noch nicht transportfähig. Neben dem 18 Monate alten Kind nahmen die Helfer vier weitere Kinder auf, die ebenfalls in Kliniken eingeliefert wurden.

Das DRK Schwelm übernahm die Organisation der Transporte, die unentgeltlich durchgeführt wurden. All dies geschah ehrenamtlich zugunsten des Vereins.

Trotz vierstündiger Verspätung des Fliegers in Frankfurt lief alles reibungslos. "Es war ein schwierier, aber erfolgreicher Einsatz! Alle Kinder haben ohne große Schwierigkeiten die Zielkrankenhäuser erreicht. Ihnen geht es nach den Strapazen den Umständen entsprechend gut", bilanzierten die Rettungskräfte.


Hilfsprojekt betreut 18 Vollwaisen

Schwelm, 06.07.2007, WR

 

Dass die Folgen der Tsunami-Katastrophe nach dem Weihnachtsfest 2004 für das Ehepaar Rippa noch in vielen Facetten der Erinnerung nichts von ihrem Schrecken verloren haben, ist verständlich. Nur wenige Wochen nach der Flutwelle reisten sie nach Thailand.

Schwelm.18 Vollwaisen werden zur Zeit direkt von der Schwelmer Hilfsaktion betreut, die Choosri und Andreas Rippa ins Leben gerufen haben. Gemeinsam mit dem DRK wurde ein Konto bei der Schwelmer Stadtsparkasse eingerichtet, das vor über zwei Jahren mit 60 000 Euro Spendengelder ausgestattet werden konnte. Viele Privatleute, aber auch Unternehmen und Organisationen waren dem Aufruf der Rippas gefolgt. Die hatten nach vielen Überlegungen gemeinsam mit dem DRK in Schwelm ein Projekt ins leben gerufen, dass auf Langfristigkeit angelegt war.

In der Heimat von Choosri Rippa

22 Vollwaisen, die durch die Katstrohe in der Heimat von Choosri Rippa ihre Eltern und Verwandten verloren hatten, waren gemeinsam mit den Schulen und Behörden in das Projekt aufgenommen worden. Jedes Kind erhielt ein persönliches Konto, das monatlich aus dem Spendenfond gespeist wird. Abhebungen sind nur möglich, wenn neben dem Kind, der verantwortliche Lehrer und der Schulleiter gegenzeichnen. Die Kontoführung erfolgt in Thailand unter der Aufsicht einer königlichen Behörde, die durch die ihre Kontrolle auch die kostenlose Buchung der Bank garantiert. In Schwelm hat die Stadtsparkasse ebenfalls eine gebührenfreie Bearbeitung eingerichtet.

"Das tägliche Essen, Obst, die Schuluniform oder beispielsweise eine Brille, die für ein Kind notwenidg wird, werden von den Geldern bezahlt", erläutert Andreas Rippa. Er sieht wie seine Frau, die beständig Kontakt zur Schule in Baan Nam Kem hält, den richtigen Weg der Hilfe eingeschlagen.

Die Nachhaltigkeit der Unterstützung garantiert die Kontinuität in der Ausbildung. Bis zum sechsten Schuljahr befinden sich zwischezeitlich 18 Kinder in dem Förderprojekt. Einige Kinder waren ausgeschieden, weil sie in eine andere Region abgewandert sind oder eine berufliche Tätigkeit aufgenommen haben. Andere kommen hinzu.

Das Potenzial der Schwelmer Spende wird den Fördertopf noch einige Zeit speisen können. "Wir rechnen damit, dass die Ausgaben für die Kinder noch für mindestens drei Jahre geleistet werden können. Wahrscheinlich wird der Fond noch vier Jahre bestehen können", so Rippa.

Fester Bestandteil des Lebens

Denn der finanzielle Bedarf gerade für die jüngeren Kinder, deren Anteil anfangs sehr groß gewesen war, hatte nicht das angenommene Ausmaß angenommen.

Für die Familie Rippa ist die Betreuung der Aktion zu einem festen Bestandteil des Lebens geworden. Da erreichen sie Briefe der betreuten Kinder, die Schule meldet sich oder aus dem Landratsamt kommt eine offizielle Dankesurkunde der örtlichen Behörde.

Bei ihrem jüngsten Aufenthalt in Thailand hatten sie die ehemalige Katastrophenregion nicht besuchen können. Die Sicherheit sei nicht gewährleistet gewesen. "Es hat Überfälle auf westliche Touristen gegeben", erläutert Andreas Rippa die gebotene Zurückhaltung. Politische als auch religiöse Auseinandersetzungen hatten für Unruhe und Anschläge gesorgt.

Für Choosri und Andreas Rippa werden trotz lebendiger Schreckensbilder der ersten Monate nach der Tsunami-Katastrophe die Erinnerungen zwischenzeitlich auch von den positiven Eindrücken und Erfahrungen begleitet, die sich für die Kinder mit den Spenden aus Schwelm ergeben haben.


 

Erste Hilfe - Autofahrer besser als ihr Ruf

Schwelm, 14.09.2007, Von Georgia Polichronidou

 

Schwelm. Wie war das noch mit der stabilen Seitenlage und was ist eigentlich die Rettungskette? Einen Erste Hilfe Kurs hat jeder Autofahrer schon mal gemacht. Nur leider ist der meist sehr lange her. In Notfallsituationen sollte man jedoch helfen können.

 

  Foto: beim Autor

Als die WR mit den Rettungsassistenten Lutz Nieter und Thorsten Statnik vom Deutschen Roten Kreuz in der Zulassungsstelle des Schwelmer Kreishauses aufläuft, herrscht dort reges Treiben. Autofahrer melden ihre Kraftfahrzeuge an oder um. Die Führerscheine haben einige von ihnen schon viele Jahre. Aber wie stets denn eigentlich mit ihren Kenntnissen in der Ersten Hilfe?

Tatjana Dey ziert sich, bevor sie uns eine stabile Seitenlage vorführt. "Meinen Führerschein habe ich seit zehn Jahren und so lang ist mein Erste Hilfe Kurs auch schon her", meint sie ein wenig zurückhaltend. Sie meistert ihre Aufgabe, abgesehen von Kleinigkeiten die verbesserungswürdig sind, mit Bravour. "Wichtig ist, dass die Grundlagen der stabilen Seitenlage stimmen. Vor allen Dingen sollte der Kopf leicht überstreckt sein. Das haben sie schon ganz richtig gemacht", lobt Lutz Nieter die Probandin . "Damit die Atemwege des Hilfebedürftigen frei sind und er nicht an seinem Erbrochenem erstickt", ergänzt Tatjana Dey.

Nicht alle Besucher der Zulassungstelle sind jedoch so offen für diese Aktion. Viele von ihnen schienen kein Interesse an den vorgeführten Maßnahmen der Rettungsassitenten und der freiwilligen Helfer zu haben. Einige guckten verstohlen weg. Leider wird genau dieses Verhalten bei echten Notfällen dem Unfallopfer zum Verhängnis.

"Ein deutliches Helferdefizit ist bei Anfang bis Ende 20 jährigen zu erkennen. Diese Altersgruppe ist am wenigsten zur Hilfe bereit. Genau das Gegenteil sieht man bei den ab 30 jährigen und vor allem bei Älteren um die 50 und 60. Diese Menschen treffen wir meist an Unfallstellen. Sie sind diejenigen die in schwierigen Situationen Erste Hilfe leisten," - so die Erfahrungen der DRK-Experten.

Dies bestätigt der WR-Test im Kreishaus. Denn der Großteil der freiwilligen Probanden liegt genau in dieser Altersgrenze.

Kurt Quaisser tritt unserer Aktion sehr interessiert gegenüber und stellt sich für eine Herzmassage an der Übungspuppe sofort zur Verfügung. Auf die Frage, wie lange er die Herzmassage durchführen würde, antwortet er "bis der Hilfebedürftige wieder atmet und ansonsten bis der Arzt kommt." Thorsten Statnik optimiert die Position der Hände auf dem Puppenkorpus und weist Kurt Quaisser darauf hin, dass die Anwendung der Herzmassage bestenfalls im knien und mit durchgedrückten Armen durchgeführt werden sollte.

Korrekturen werden angenommen - Viel Unsicherheit

"Dies dient dazu, die Herzmassage für Helfer und Kollabierten effektiv zu gestalten", erklärt der Rettungsassistent. Dieser korrigiert sofort seine durchgeführte Maßnahme.

Was bei allen Befragten auffällt: Sie sind offen für Verbesserungsvorschläge und sehr interessiert an korrekter Ausführung. Auch Heike Remmel, Mitarbeiterin in der Zulassungsstelle, verfolgte die Erste Hilfe Aktion mit Interesse. "Ich kann mich kaum noch an meinen Erste Hilfe Kurs erinnern und würde aber gerne in Notfallsituationen richtig reagieren können." Monika Sabanovic hat ihren Führerschein seit 1979 und würde gerne nochmal einenKurs belegen: "Erste Hilfe Kurse sollten vom Staat gefördert werden." Der Meinung sind auch die beiden Rettungsassistenten. "Um das Bewusstsein der Menschen für Notfallsituationen zu stärken und ihnen die Angst davor zu nehmen, sollte man schon Kindern spielerisch zum Beispiel die Abfolge einer Rettungskette (Infobox), beibringen."

Peter Stockey meint, nachdem er eine stabile Seitenlage demonstrierte, "leider ist das nicht das einzige, was man können muss, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Gott sei Dank bin ich noch nicht in die Lage gekommen, Erste Hilfe anwenden zu müssen."

Am Ende dieser Erste Hilfe Aktion sind die Rettungshelfer überrascht, "wir hätten nicht damit gerechnet, dass sich doch einige Personen bereit erklären, mit zu machen. Grundsätzlich haben die freiwilligen Helfer sogar die wichtigsten Dinge relativ gut gemeistert." Die Scheu am Test teilzunehmen überwog jedoch bei vielen.